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Autozulieferer Xiangshan Gufen kauft Rechenzentrums-Firma für 800 Millionen Yuan

Titanium Media Mit Einordnung des Herausgebers
Symbolbild der Rubrik

Der Autozulieferer Xiangshan Gufen hat am 14. September einen Plan veröffentlicht, wonach er 100 Prozent der Anteile an Wuluo Zhihui für vorläufig 800 Millionen Yuan übernehmen will, bezahlt zu 51 Prozent in bar und zu 49 Prozent über neue Aktien zum Kurs von 35 Yuan. Die Verkäufer garantieren für die Jahre 2027 bis 2029 einen kumulierten bereinigten Nettogewinn von mindestens 400 Millionen Yuan, das Jahr 2026 bleibt dabei ausgenommen. Nach der Wiederaufnahme des Handels am 15. September fiel die Aktie sofort auf die Kursuntergrenze und schloss bei 47,70 Yuan, nachdem sie in den 20 Handelstagen vor der Aussetzung um 35,69 Prozent gestiegen war. Xiangshan Gufen selbst meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 2,402 Milliarden Yuan, ein Rückgang um 18,23 Prozent, sowie einen Nettoverlust von 12,2990 Millionen Yuan. Wuluo Zhihui wiederum wuchs von 294.000 Yuan Umsatz im Verlustjahr 2024 auf 3,05 Milliarden Yuan Umsatz und 28,1 Millionen Yuan Gewinn allein im ersten Halbjahr 2026, laut den im Übernahmeplan offengelegten Zahlen.

Das Muster kommt mir bekannt vor: Ein Industriezulieferer mit schwacher Kernmarge sucht sein zweites Standbein in der KI-Rechenleistung. Wuluo Zhihui hat erst Ende 2025 eine eigene Fertigung aufgebaut und war vorher reiner Handelsvermittler für GPU-Hardware, sein Geschäft hängt stark an der Lieferung des Chipherstellers Muxi. Dass die Aktie nach der Wiederaufnahme sofort auf die Kursuntergrenze fiel, zeigt, dass der Markt der Wette auf schnelle Erträge aus dieser Übernahme nicht recht traut.

Quelle: Titanium Media

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