Ozean-KI-Plattform mit 800 Petaflops startet in Qingdao
In Qingdao ist am 17. September die 'Ozean-Token-Fabrik' vorgestellt worden, nach Angaben der Quellen die erste landesweite Plattform für intelligente Ressourcen in der Meeresindustrie. Beteiligt am Aufbau ist China Mobile Shandong; Vize-Generaldirektor Yan Chengjie stellte die Architektur vor, die aus Daten, Rechenleistung und Algorithmen besteht. Die Plattform bietet mehr als 130 Kategorien maritimer Daten, etwa zu Arbeitsvorschriften auf See und Umweltfaktoren. Der Rechenleistungspool umfasst nach Angaben des Unternehmens mehr als 800 Petaflops und soll weiter wachsen. Im Algorithmenbereich sind mehr als 20 spezialisierte Meeresmodelle wie Guanhai und Haixing sowie über 30 allgemeine Modelle wie Jiutian eingebunden. Laut 36Kr soll die Plattform künftig unter anderem die Tiefsee-Erdöl- und Erdgasexploration unterstützen und sich an führende Branchenunternehmen richten.
Für mich ist der eigentliche Punkt, dass Meeresfirmen künftig keine eigene Dateninfrastruktur mehr aufbauen müssen, sondern KI-Dienste wie Strom oder Wasser abrufen sollen. Das würde vor allem kleinere Betriebe treffen, die bisher am hohen Investitionsaufwand für eigene Rechenzentren gescheitert sind. Wie viele Unternehmen die Plattform tatsächlich nutzen, zu welchen Kosten und ob auch kleinere Akteure Zugang bekommen, sagt die Meldung nicht.
Offen bleibt: Alle Zahlen und die Einordnung als 'neuer Wasser-Strom-Knotenpunkt' stammen ausschließlich von den Betreibern der Plattform selbst.
Quellen: IT Home · 36Kr Newsflashes