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Nubia und ByteDance bringen neues KI-Agenten-Smartphone auf den Markt

OFweek Mit Einordnung des Herausgebers
Symbolbild der Rubrik

Am 16. September hat der Handyhersteller ZTE zusammen mit ByteDance das Smartphone nubia NaviX Ultra vorgestellt, laut Hersteller das weltweit erste „AI-Agenten-Smartphone“. Es enthält den Doubao-Telefonassistenten. Die erste Generation des Doubao-Telefons hatte im Dezember vergangenen Jahres 30.000 Geräte innerhalb von 48 Stunden verkauft, löste aber durch simuliertes Antippen von Apps Sperren bei WeChat, Alipay und Bank-Apps aus. Die zweite Generation arbeitet stattdessen über Protokolle: Der Assistent gibt Anweisungen an Apps weiter, die diese selbst ausführen. WeChat hat bislang nur Sprachnachrichten und Audio-/Videoanrufe freigegeben, Zahlungen bleiben gesperrt. Am 22. September soll zudem eine neue Snapdragon-Flaggschiffplattform von Qualcomm erscheinen, die mit größerem Cache, mehr Speicherbandbreite und neuer NPU-Hardware gezielt auf Agenten-Anwendungen zugeschnitten ist.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob die neue Chipplattform genug Bandbreite liefert, sondern ob Apps wie WeChat oder Alipay ihre Schnittstellen öffnen. Die erste Generation ist genau daran gescheitert, nicht an der Technik. Nubia hat mit rund 1,2 Prozent Marktanteil wenig Verhandlungsmasse gegenüber Tencent, anders als Huawei oder Honor, die bereits Teilfreigaben ausgehandelt haben. Ob schnellere Chips daran etwas ändern, hängt also weniger von Qualcomm als von den Plattformbetreibern ab.

Offen bleibt: Die Bezeichnung als „weltweit erstes KI-Agenten-Smartphone“ sowie sämtliche Leistungsangaben zur neuen Chipplattform stammen von den Herstellern selbst, unabhängige Tests werden in den Quellen nicht genannt.

Quellen: OFweek · Titanium Media

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