Chinas Stromverbrauch durch KI-Rechenzentren wächst stark
Nach Angaben des Verbands China Electricity Council, zitiert von CCTV Finance, ist die tägliche Token-Abrufmenge in China gegenüber vor zwei Jahren um das Tausendfache gestiegen. Der Stromverbrauch der Internetdatenbranche lag in diesem Jahr bereits über 60 Milliarden Kilowattstunden, ein Plus von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und mehr als im gesamten Jahr 2024. Bis Ende Juli 2026 soll die landesweite intelligente Rechenkapazität 2,45 Millionen PFLOPS erreichen. Die acht nationalen Rechenzentren-Knotenpunkte und drei Regionen mit abgestimmter Strom- und Rechenkapazitätsentwicklung sollen zusammen mehr als 85 Prozent dieser Kapazität stellen.
Diese Zahlen liefern vor allem ein Signal an Stromnetzbetreiber und Rechenzentren-Planer: Die Lastprofile verschieben sich durch KI-Workloads offenbar strukturell, nicht nur punktuell. Wer Netzkapazitäten oder Rechenzentren in China plant, muss diesen Bedarf künftig stärker einpreisen. Wie sich dieser Bedarf regional verteilt und welche Engpässe daraus entstehen, sagt die Meldung nicht.
Offen bleibt: Die Angabe zum tausendfachen Anstieg der Token-Abrufe bleibt ohne absolute Zahlen und Berechnungsgrundlage, und einzige Quelle ist der staatsnahe Sender CCTV Finance über den Verband China Electricity Council.
Quellen: IT Home · 36Kr Newsflashes