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Neues Doubao-KI-Smartphone schränkt Zugriff auf Drittanbieter-Apps ein

Yicai neueste Mit Einordnung des Herausgebers
Symbolbild der Rubrik

Das Smartphone Nubia NaviX Ultra mit Doubao-KI-Assistent ist am 16. September 2026 in China gestartet, laut Hersteller das erste "KI-Agenten-Smartphone" der Welt. Bei JD gab es laut Yicai 396.000 Vorbestellungen bei rund 200.000 verfügbaren Geräten, OFweek nennt über 370.000 Vorbestellungen. Der Assistent steuert bislang vor allem ByteDance-eigene Apps sowie wenige autorisierte Partner wie den Fahrdienst Cao Cao Chuxing; bei Zahlungen und anderen sensiblen Schritten gibt das Gerät die Kontrolle an den Nutzer zurück. Das Vorgängermodell vom Dezember 2025 war nach kurzer Zeit weitgehend blockiert worden, weil WeChat, Alipay und Banken-Apps den Zugriff sperrten. Die neue Version nutzt laut Yicai das Protokoll SAEP, mit dem Drittanbieter-Apps selbst festlegen können, ob der Assistent auf sie zugreifen darf.

Für mich verschiebt sich hier die Verantwortung: Statt heimlich Bildschirme zu simulieren, muss jede App jetzt aktiv erklären, ob sie sich öffnen will. Damit hängt der eigentliche Nutzen des Geräts von der Kooperationsbereitschaft von Diensten wie Taobao, JD oder WeChat ab, die bislang blockieren. Ob sich das in den kommenden Wochen ändert, entscheidet die Frist zur Stellungnahme, die jetzt läuft.

Offen bleibt: Eine Analyse bei OFweek stellt infrage, ob das neue Berechtigungsmodell wirklich mehr Nutzerkontrolle bringt, da das Gerät dieser Quelle zufolge weiterhin die systemweite INJECT_EVENTS-Berechtigung nutzt wie das gescheiterte Vorgängermodell.

Quellen: Yicai neueste · OFweek

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